Herkunft

Die Herkunft unseres Kaffees

Kopi LuwakKaffeekenner wissen um das einzigartige Aroma des Kopi Luwak. Doch eine Sorte Kopi Luwak ist nicht wie die andere. Neben der Art der Kaffeebohne und dem Röstverfahren hängt die Qualität des Kaffees zuerst einmal von der Herkunft ab. Wir von der cova coffee company haben deshalb persönlich eine hervorragende Anbauregion ausgewählt und beziehen unseren „cova Kopi Luwak“ ausschließlich von einem befreundeten Kaffeebauern, der seine Arabica-Kaffeepflanzen im Gayo-Hochland auf der indonesischen Insel Sumatra anbaut.

Kopi LuwakDas Gayo-Hochland im Herzen Zentral-Acehs liegt in den Ausläufern des Bukit Barisan Gebirges mitten in Aceh, der nördlichsten Provinz Sumatras. Den Anbau der Arabica-Pflanze brachten holländische Kolonialherren im 17. Jahrhundert in die Region. Sie hatten erkannt, dass insbesondere in Zentral-Aceh die geologischen und klimatischen Voraussetzungen ideal für den Anbau der Arabica-Kaffeepflanze sind. Auf über 1.000 Metern Seehöhe findet sie hier ähnliche Bedingungen vor wie in ihren ursprünglichen Wachstumsgebieten auf der Arabischen Halbinsel und im Äthiopischen Hochland.

Kopi LuwakBesonders gut gedeiht die Arabica-Kaffeepflanze im Gayo-Hochland rund um Takengon, die Provinzhauptstadt der Zentralregion Aceh. Die Kleinstadt liegt am Ufer des Tawar-Sees. In ihrem Umland erstrecken sich die Kaffeeplantagen entlang der steilen Berghänge in Höhen von 1.100 bis 1.300 Metern, was sich günstig auf die Pflanzungen auswirkt. Denn beim Kaffeeanbau gilt die Regel, dass die Qualität der Bohnen mit der Höhe der Anbauregion steigt. Die Plantagen werden von Kleinbauern bewirtschaftet und sind vielfach als Mischkulturen zwischen zahlreichen höheren Bäumen angelegt, die Schatten spenden und zur Abwendung von unökologischen Monokulturen in den Anbaugebieten beitragen. Die Kleinbauern gehören vorwiegend dem einheimischen Stamm der Gayo an.

Landwirtschaftliche Anbauarten?

Bis 1995 gedieh die Kaffeeanpflanzung in dieser Region bestens. Aufgrund eines Bürgerkrieges und der Tsunami-Katastrophe kam sie jedoch vorübergehend fast zum Stillstand. Seit der Wiederherstellung des Friedens in Aceh im Jahr 2005 floriert der Kaffeeanbau erfreulicherweise erneut, sodass heute sogar mehr Kaffee geerntet wird als noch 1995.